Charaktere

Sarah Kimming
geboren 1975 in Gujarat, Indien
Tochter von Nana
Frau von Samuel
Mutter von Zac, Anthony, Zoe, Anea,
Lenny und Lea
Sie sieht, was Menschen brauchen – und handelt danach.
Sarah führt einen kleinen Second-Hand-Laden in Freistedt.
Zwischen Stoffen, Geschichten und vergessenen Dingen gibt sie weiter, was noch Wert hat – oft mehr, als man auf den ersten Blick erkennt.
Sie ist immer in Bewegung.
Ob Familie, Hof oder Second-Life-Foundation, sie ist dort, wo sie gebraucht wird.
Wenn jemand Hilfe braucht, ist Sarah da.
Nicht laut, nicht zögernd – einfach da.
Für ihre Familie wird sie zur Tigermama.
Sie ist das Yang zu Samuels Yin.

Samuel Kimming
geboren 1972
Landwirt auf dem Kimminghof
Mann von Sarah
Vater von Zac, Anthony, Zoe, Anea,
Lenny und Lea
Er stabilisiert, was andere ins Wanken bringt.
Samuel lebt mit der Erde.
Seine Stärke kommt nicht aus Eile, sondern aus Beständigkeit.
Was er tut, hat Gewicht.
Er hört zu, bevor er spricht.
Und wenn er spricht, dann klar.
Er greift selten ein.
Aber wenn er es tut, steht er.
Für seine Familie ist er da.
Still. Verlässlich. Unerschütterlich.
Er ist das Yin zu Sarahs Yang.

Zacharias (Zac) Kimming
geboren 1997
Sohn von Sarah und Samuel
Bruder von Anthony, Zoe, Anea, Lenny und Lea
Er sieht, was andere übersehen.
Und erklärt es auch.
Zac beobachtet.
Nicht flüchtig, sondern genau.
Er erkennt Muster, Zusammenhänge, Bewegungen – oft, bevor sie entstehen.
Während andere fühlen oder handeln, analysiert er.
Strukturiert. Klar. Unaufhaltsam.
Und manchmal… etwas zu ausführlich.
Er übernimmt Verantwortung, ohne viel Aufhebens darum zu machen.
Bleibt ruhig, wenn es kippt.
Und trifft Entscheidungen, während andere noch diskutieren.

Anthony Kimming
geboren 1999
Sohn von Sarah und Samuel
Bruder von Zac, Zoe, Anea, Lenny und Lea
Er ist Bewegung.
Anthony steht selten still.
Er denkt im Tun, entscheidet im Moment und bringt Dinge ins Rollen, bevor andere überhaupt reagieren.
Er ist schnell.
Im Kopf, im Körper, im Gefühl.
Seine Präsenz zieht an –
warm, herausfordernd, nicht ganz greifbar.
Man weiß nie genau, was als Nächstes kommt.
Aber man spürt: Es passiert.
Für seine Familie geht er voran.
Instinktiv. Ohne zu zögern.
Und manchmal ist genau das
seine größte Stärke –
und sein größtes Risiko.
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Nietschi
Zoe atmete tief – und ließ los.
Zwischen ihren Händen entstand etwas.
Knautschig. Warm.
Wie eine Himbeere, die beschlossen hatte, ein Igel zu werden.
Ein leises Geräusch ging von der kleinen Kreatur aus – wie das Schnurren einer Katze.
Mit Keuchhusten.
Zwei dunkle Knopfaugen öffneten sich.
Das Wesen bewegte sich.
Ganz vorsichtig. Ganz nah.
Zoe streichelte über das weiche Stachelkleid.
Es fühlte sich warm an. Lebendig.
„Darf ich ihn anfassen?“, fragte Anthony leise.
Ein Niesen. Ein Lachen.
„Nietschi!“
Und der Name blieb.
Ein Physill.
Ein kleines Wesen aus dem Dazwischen.

Zoe Kimming
geboren 2004
Tochter von Sarah und Samuel
Schwester von Zac, Anthony, Anea, Lenny und Lea
Als ältestes Mädchen der Kimmings hat Zoe gelernt sich zu behaupten. Keiner kommt an ihrer No-bullshit-Stimme vorbei.
Sie ist frech, wild und kreativ begabt.
Wenn es drauf ankommt, ist sie da.
Ansonsten kann es schon mal sein, daß sie was verschusselt.
Sie verbindet schnell.
Mit Menschen, mit Momenten, mit allem, was sie berührt.
Manchmal zu schnell. Ihre Offenheit zieht an.
Und kann überfordern.
Andere – und sie selbst.
Sie denkt nicht in Strukturen.
Sie fühlt in Verbindungen.

Anea Kimming
geboren 2001
Tochter von Sarah und Samuel
Schwester von Zac, Anthony, Zoe, Lenny und Lea
Man übersieht sie leicht.
Die Brille. Die leicht vorgeneigten Schultern.
Der Blick, der nicht hängen bleibt.
Anea fällt nicht auf. Und genau so will sie es.
Sie nimmt zu viel wahr. Zu schnell. Zu genau.
Während andere reden, analysiert sie längst.
Strukturen. Muster. Systeme. Digital wie real.
Sie versteht Dinge, bevor sie ausgesprochen werden. Und verbirgt das – so gut sie kann.
Am liebsten bleibt sie unter dem Radar.
Bis es nicht mehr geht.
Wenn etwas kippt, ist sie die Erste, die handelt.
Schnell. Direkt. Ohne Zögern.
Dann entlädt sich, was sie so lange gehalten hat.
Kraftvoll. Ungefiltert. Unübersehbar.
Anea schützt nicht durch Worte.
Sie greift ein.
Und wenn sie es tut, merkt jeder, dass sie die ganze Zeit da war.
Aber dafür bezahlt sie einen Preis.
Denn alles, was andere um sie herum erleben, spürte Anea wie ein Echo.
Selbst die besten Sachen
können manchmal einfach zu viel sein.

Lenny Kimming
geboren 2000
Zwillingsbruder von Lea
Sohn von Sarah und Samuel
Bruder von Zac, Anthony, Zoe und Anea
Er ist überall. Lenny ist zappelig. Schnell.
Immer in Bewegung. Er lacht, redet, springt –
und bringt Leben in jeden Raum.
Man nimmt ihn sofort wahr.
Und unterschätzt ihn genauso schnell.
Denn während andere noch reagieren,
hat er längst etwas gesehen.
Keine Gedanken. Keine Analyse.
Sondern Muster. Bewegungen. Strömungen.
Ein Spielfeld, das sich ständig verändert.
Er merkt, wenn etwas passiert.
Bevor es passiert.
Und dann handelt er.
Instinktiv.
Ohne zu zögern.
Nähe zeigt er nicht in Worten.
Sondern indem er da ist.
Anpackt. Festhält.
Und manchmal lacht,
wenn eigentlich nichts mehr lustig ist.
Lenny bringt Leben rein.
Er denkt in Bildern. In Panels. In Momenten, die bleiben.

Lea Kimming
geboren 2000
Zwillingsschwester von Lenny
Tochter von Sarah und Samuel
Schwester von Zac, Anthony, Zoe und Anea
Sie ist ein Sonnenschein.
Lea bringt Wärme mit,
ohne sich in den Mittelpunkt zu stellen.
Sie ist ruhig –
aber nicht still.
Sie ist da.
Hat einem offenen, tiefen Blick.
Menschen vertrauen ihr schnell.
Tiere kommen von selbst zu ihr.
Als würden sie spüren, dass sie bleiben darf.
Ihre Nähe verändert etwas.
Spannung löst sich.
Unruhe wird leiser.
Fast unbemerkt.
Als Jüngste im Gefüge wird sie oft unterschätzt.
Zu weich. Zu offen.
Doch wenn es darauf ankommt,
ist sie die, die hält.
Lea kämpft nicht.
Sie heilt.
Und bringt dabei Licht dorthin,
wo es dunkel geworden ist.

Cara Lehner
geboren 2002
Tochter von Lorenz Lehner Senior (Heini ;-))
Halbschwester von Lorenz Lehner
Sie hat früh gelernt, was Macht bedeutet.
Liebe war nie einfach Nähe. Sondern Kontrolle.
Ein Spiel aus Erwartungen, Blicken und Konsequenzen.
Wer gesehen wird, gewinnt. Wer schwach ist, verliert.
Cara hat das verstanden. Zu gut.
Sie beobachtet genau. Erkennt Schwächen.
Und weiß, wo sie ansetzen muss.
Manchmal fast beiläufig.
Manchmal mit Absicht.
Was für andere ein Moment ist,
kann für sie ein Werkzeug sein.
Ihre Wahrnehmung ist scharf.
Ungefiltert. Und sie trifft.
Doch sie gehört nicht dazu. Nicht mehr.
Dort, wo einmal Nähe war, ist jetzt Abstand.
Und etwas, das sie nicht loslässt.
Neid. Verlust.
Der Wunsch, zurückzunehmen, was ihr entglitten ist.
Cara sieht die Welt der Gestalter.
Und sie will einen Weg finden, sie zu kontrollieren.

Martin Nahengut
geboren 1995
Sicherheitsbranche u. a.
Er sorgt für Ordnung.
In seinem System hat alles einen Platz.
Jeder eine Funktion.
Jede Entscheidung ein Ziel.
Für die, die zu ihm gehören,
schafft er Sicherheit.
Struktur. Kontrolle.
Um jeden Preis.
Martin glaubt an das, was funktioniert.
Nicht an das, was richtig ist.
Menschen sind für ihn kein Wert an sich.
Sondern Mittel.
Werkzeuge, die man einsetzt.
Oder entfernt.
Er beobachtet.
Analysiert.
Lenkt.
Er greift erst ein,
wenn es notwendig ist.
Dann präzise. Ohne Zögern. Ohne Zweifel.
Seine Welt ist berechenbar.
Zumindest glaubt er das.
Und alles, was sich nicht kontrollieren lässt,
muss angepasst werden.
Oder verschwinden.

Horst Kessler
geboren 1987
Sicherheitsbranche - Angestellter von Nahengut
Man übersieht ihn leicht –
und genau das kränkt ihn.
Horst will gesehen werden.
Respektiert.
Ernst genommen.
Wenn er sich übergangen fühlt, kippt etwas in ihm.
Sein Blick wird hart -
seine Stimme schärfer.
Und dann schlägt er zu.
Besonders dann, wenn Frauen ihm nicht die Rolle geben, die er erwartet.
Für ihn ist klar, wer führt und wer sich fügen sollte.
Wird diese Ordnung gebrochen, reagiert er.
Direkt.
Körperlich.
Grenzüberschreitend.
Horst handelt nicht aus Überzeugung, sondern aus Kränkung.
Aus dem Gefühl, nicht den Platz zu haben, der ihm seiner Meinung nach zusteht.
Und aus dem Bedürfnis, ihn sich zu nehmen.
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Lilly Mayer
geboren 1912 in München,
Pflegekind der Familie Kimming ab Band 2
Zac findet Lilly auf seinem Jeep - verletzt, verloren und vergessen.
Er bringt sie nach Hause und das schüchterne Mädchen bekommt einen ganz besonderen Blick auf die Welt der Gestalter, denn sie teilt ein Geheimnis mit Siri.
Und sie ist mit ihr und Zac auf geheimnisvolle Weise verbunden

Siri
In Create – Zerrissen gibt es ein Wesen aus einer anderen Dimension.
Ein akustisches Wesen.
✧
Die Gestalter nennen es liebevoll Siri — wissen sie doch selbst nicht genau, womit sie es eigentlich zu tun haben.
Und Siri versucht zu kommunizieren.
Auf die einzige Weise, die sie kennt und versteht:
Über Musik. 🎧
Alles, was sie auffängt — Songs, Stimmen oder Geräusche — nutzt sie, um sich verständlich zu machen.
Deshalb haben wir Siris Playlist für euch auf unserem YouTube-Kanal gesammelt:
Create - die Gestaltersaga
Die Legende der Gestalter
Die dargestellten Charakterabbildungen und Szenen wurden mit künstlicher Intelligenz generiertund stellen keine echten Personen dar.
Die Welt der Gestalter ist unsere Welt.
Unsere Hauptcharaktere sind vorwiegend auf dem Kimminghof im Süden Deutschlands aufgewachsen, aber für manch einen ist es auch eine späte Verbindung und Found Family Story...
Die Welt in Create ist unsere Welt – gesehen aus einer anderen Wahrnehmung.
Alles geschieht im selben Raum.
Zur selben Zeit.
Doch nicht alles wird gleich wahrgenommen.
Neben der sichtbaren Welt existiert eine Dimension reiner Resonanz:
Klangrichtungen, emotionale Felder, rhythmische Muster.
Sie liegt über der Wirklichkeit wie eine Partitur über Musik.
Die Wesen darin, die Volatile, müssen sich verdichten.
Über eine Schwelle, durch ein Dazwischen, werden sie für Menschen überhaupt erst ansatzweise
wahrnehmbar.
Für die meisten bleibt diese Schicht verborgen.
Für andere ist sie unausweichlich.
Geht eines dieser Wesen eine Resonanz mit einem Menschen ein, verändert sich dessen Wahrnehmung grundlegend.
Gefühle bleiben nicht länger nur innerlich – sie werden räumlich.
Nähe, Angst, Liebe oder Wut verändern den Raum selbst.
Es entstehen Verdichtungen: Gebilde, Fragmente, Verbindungen.
Real, ohne materiell zu sein.
Wirksam, ohne sichtbar zu werden.
Ein solcher Mensch wird zum Gestalter.
Seine neuronalen Bahnen haben sich erweitert.
Diese Fähigkeit wird weitervererbt.
Die sichtbare Welt und die Resonanzdimension sind untrennbar.
Was in der einen geschieht, wirkt in der anderen nach.
Darum ist Kontrolle gefährlich.
Und Verbindung mächtig.